Das Projekt BAU STELLE ANTISEMITISMUS der praxisgemeinschaft hubin/schneider/schmutz entwickelt, aktiviert und beforscht ein Lerntool zum tief in der Wiener Gesellschaft verankerten Antisemitismus und dessen Verbindungslinien mit der Tradition antimuslimischer Diskriminierung, Antislawismus, Rassismus und der Ausgrenzung und Abwertung von Menschen mit Migrationserfahrungen. Es besteht aus mobilen Boxen, die übereinander geschichtet als Sitzgelegenheiten nutzbar sind, an verschiedenen Orten in Wien auftauchen und Materialien enthalten, die in einem partizipativen Stadtforschungsprozess entwickelt werden.
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Durch die Arbeit mit ausgewählten historischen Quellen werden Spannungsfelder sichtbar, die an den jeweiligen Orten zusammenlaufen. Im Sinne einer performativen Kontextualisierung fließen dabei auch die Wahrnehmungen, Perspektiven und Widersprüche der Teilnehmenden ein.
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Projektentwicklung & Leitung: Andrea Hubin (Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin), Wolfgang Schmutz (Bildungsberater u.a. USHMM, Claims Conference, Universität Salzburg), Karin Schneider (Leitung Kunstvermittlung Lentos Kunstmuseum/Nordico Stadtmuseum, Linz)
Kooperationspartner: Wien Museum; Fachdidaktik Geschichte, Universität Wien; Institut für Migrationspädagogik
Künstlerische Gestaltung: Anna Pech & Moritz Matschke (Kunstuni Linz)
Mitwirkende Entwicklung & Reflexion: Anne Pritchard-Smith (Geschichtelehrerin AHS Wien und Fachdidaktik Deutsch Universität Wien), Nora Hasan (Primarstufen Pädadogin, Geschichtsvermittlung bei „March of Remembrance and Hope – Austria“)
Gastbeitrag Box-Entwicklung Capistran Kanzel: Muhammet Ali Baş (Künstler und Kulturvermittler, u.a. Weltmuseum Wien)
Gefördert von der Stadt Wien Kultur (MA 7), im Rahmen des Calls „Zeitgemäße Formen des Erinnerns“ (2024)